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Die Bedeutung der Mitochondrien für die Gesundheit beim Menschen

 

Der Ursache der Zivilisationskrankheiten auf der Spur…

 

1. Zahlen und Fakten

Was sind überhaupt Mitochondrien? Sie sind im Cytoplasma schwimmende lebendige Zellorganellen, diese Energiefabriken der Zelle bilden das energiereiche Molekül Adenosintriphosphat (abgekürzt ATP). Die Gesundheit der Mitochondrien hat eine enorme Bedeutung für uns Menschen, so neueste Forschungen der Biochemie.
Jeder Mensch produziert ca. 40 Kilogramm ATP, also Energie PRO TAG, einige Autoren geben sogar bis zu 70 Kilogramm ATP täglich an.
Die Mitochondrien haben dabei folgende Maße: 0,5 – 1,5 Mikrometer. (1 Mikrometer µm = 0,001 mm), besitzen eine Doppelmembran und eine eigene Erbsubstanz (DNA), dabei wird die mitochondriale DNA fast immer maternal (also von der Mutter) vererbt.

Diese winzig kleinen Mitochondrien sind im Innern unserer Zellen und leisten täglich Schwerstarbeit, ohne sie wäre Leben nicht möglich.

Mitochondrien waren mal Bakterien (verschmolzen in die Zelle = Endosymbiose).

Das Wort Mitochondrium kommt aus dem Altgriechischen:
mitos (μίτος)= Faden und chondros (χόνδρος) = Knorpel, Korn

Diesen winzig kleinen aber für uns immens wichtigen Kraftwerken des Leben ist dieses Medizinportal für Laien gewidmet.

Weitere Details finden Sie bei Wikipedia im Beitrag zum Mitochondrium und in der Mediathek sowie in der Fachliteratur zur besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin.

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

Störungen der Mitochondrien können zu Multiorgan-Erkrankungen führen.

Im menschlichen Körper in den Zellen befinden sich grob geschätzt

ca. 45.000.000.000.000.000! (ca. 45 Billiarden!) bis ca. 60.000.000.000.000.000 (ca. 60 Billiarden!) Mitochondrien

diese Zahl verändert sich laufend!

Wie kommt es zu dieser Einschätzung? In jeder menschlichen Körperzelle befinden sich ca. 200 bis ca. 5.000 Mitochondrien je nach Zellart (außer in den roten Blutkörperchen) und der menschliche Körper hat mehr als grob geschätzt 10 bzw. bis zu 100 Billionen mikroskopisch kleine Zellen (Quelle: Spektrum der Wissenschaft), die Anzahl variiert je nach Wissenschaftler/Autor. Der renommierte amerikanische Wissenschafter Robert Weinberg, Massachusetts Inst. of Technology, Cambridge/USA gibt die Zahl der menschlichen Zellen mit 30 Billionen (30.000.000.000.000) an, geht man von durchschnittlich ca. 1.500 bis 2.000 Zellorganellen in jeder Körperzelle aus, ergibt sich daraus diese immens große Zahl unserer Kraftwerke der Zellen!

So wird klar, welche gravierenden Folgen eine Störung in den Mitochondrien für das Gesamtsystem haben kann.

Hinweis der Autorin:
Trotz intensiven Internetrecherchen konnte keine Quelle von Wissenschaftlern gefunden werden, die die Gesamtanzahl der Mitochondrien im menschlichen Körper errechnet hätten, die o.g. Zahl ist nur eine grobe Schätzung rein zur Veranschaulichung der Bedeutung der Mitochondrienfunktion aufgrund der Hinweise auf 30 Billionen Zellen beim Menschen und durchschnittlich 1.500 bis 2.000 Mitochondrien pro Zelle. Bitte senden Sie uns Korrekturangaben mit wissenschaftlichen Belegen, sofern diese Berechnung der Mitochondriengesamtzahl nicht stimmt, vielen Dank.

Grafische Darstellung der Mitochondrien IN der menschlichen Zelle
 

Vereinfachte schematische Darstellung der menschlichen Zelle mit Mitochondrien © 2013 istockphoto.com/czardases

Vereinfachte schematische Darstellung der menschlichen Zelle mit Mitochondrien © 2013 istockphoto.com/czardases


 

Die menschlichen Zellen enthalten mehrere Bestandteile in unterschiedlicher Anzahl:
1. Zellkern (Nukleus) mit Nucleolus,
2. Golgi-Apparat,
3. Endoplasmatischem Retikulum (glattes und raues),
4. Vakuolen,
5. Lysosomen,
6. Peroxisomen,
7. Zentriolen,
8. Zytolsole,
9. Mikrotubuli,
10. Vesikel,
11. Ribosomen,
12. Mitochondrien
u.a.m.

Allein in einer Zelle gibt es mehr als 100 Millionen Moleküle (Quelle: Youtube-Video „Der Kern des Lebens – Zellen“ Minute 13).

In einem Elektronenmikroskop mit einer 250.000fachen Vergrößerung wird das Mitochondrium gezeigt, ab Minute 20:45 (die Kraftwerke der Zelle), ATP (Adenosintriphosphat) ab Minute 21:20 und die Produktion von Energie mit Sauerstoff ab Minute 22.

Literaturempfehlung: Neben Ich: Wieviele sind wir wirklich? vom Autor Hans Georg Wagner [Taschenbuch]
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Mitochondrien sind also Bestandteile der Zellen (Zellorganellen mit Doppelmembran) und werden als die „Kraftwerke“ der Zellen bezeichnet. Sie stellen tagtäglich, auch nachts, die Energie her, die für fast alle Reaktionen des menschlichen Organismus notwendig sind, sie bilden wie gesagt das energiereiche Molekül ATP = Adenosintriphosphat. Sie sind in fast allen menschlichen Zellen vorhanden, außer z.B. in den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten.

Jetzt wird es spannend: Mitochondrien haben eine eigene DNA (mtDNA)! In den Zellen befinden sich jeweils ca. 1.000 oder je nach Zellart bis zu 5.000 oder gar 6.000 Mitochondrien, in einer Eizelle sind sogar ca. 20.000 Mitochondrien (ein anderer Wissenschaftler gibt 100.000 Mitochondrien in der Eizelle an), durchschnittlich ca. 2.000. Die Mitochondriendichte in den Zellen ist also höchst unterschiedlich.

Weitere Details finden Sie in dem Wikipedia-Beitrag zum Mitochondrium.

Vor kurzem wurde das menschliche Genom im Zellkern vollständig analysiert, die ca. nur ungefähr 20.000 Protein-kodierenden Gene.

Wir haben aber in den ca. 30 Billionen Zellen durchschnittlich 1.500 bis 2.000 Mitochondrien (Zellorganellen), somit zig Billiarden Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen, die mit ihrem 2. Genom, den 37 (bis 39) Genen uns massiv steuern und über unsere Gesundheit entscheiden:

Laut neuesten Forschung liegen 10 Kopien der Gene in den Mitochondrien vor, somit haben wir rein rechnerisch grob geschätzt:
37 (-39) Gene im Mitochondrium x 10 Kopien x ca. 2.000 Mitochondrien durchschnittlich pro Zelle =

mind. 740.000 -780.000 Gene wenn nicht über 1 Millionen Gene (!) in den Mitochondrien, vs. der nur 20.000 Gene im Zellkern,

diese ungeheure Anzahl gesunder und defekter Gene in den Mitochondrien zeigt an, ob ein Mensch gesund oder krank ist, so neueste wissenschaftliche Studien und Forschungsergebnisse.

Sehen Sie den Unterschied in der Größe der Zahl: wer oder was prägt und steuert uns wirklich? Die geringe Zahl der Gene im Zellkern/die DNA oder die große Überzahl der Gene in den Mitochondrien, oder gar unser 3. Genom, das Mikrobiom der Darmbakterien?

Dieses Medizinportal für Laien möchte Forschungen anregen, um die wahre Ursache der Zivilisationskrankheiten zu finden und einen Beitrag zur Ursachenforschung bei weit verbreiteten Stoffwechselerkrankungen für alle zu leisten.
 

2. Autophagie / Autophagozytose

Autophagie (man sagt auch Autophagozytose siehe Wikipedia) ist ein sehr wichtiger Prozess im menschlichen Körper, um leistungsfähig und gesund zu sein: gemeint ist das Recycling IN den Zellen, Bestandteile werden entfernt, erneuert, also eine Reinigung. Bei diesen Wartungsarbeiten in den Zellen der Zellreinigung und -regeneration werden auch Krankheitserreger wie Viren und Bakterien sowie Fremdeiweisse beseitigt.
Auf katabole (abbauende) folgende anabole (aufbauende) Prozesse. Das Gleichgewicht beider Prozesse nennt man Homöostase.

Ein erhöhter Insulinspiegel z.B. durch einfache Kohlehydrate wie Brot, Nudeln u.ä.m., hemmt die Autophagie und somit die intrazellulären Prozesse.

Forscher haben herausgefunden, dass Polyphenole, also sekundäre Pflanzenstoffe, z.B. aus dem Kaffee (ohne Milch!) eine starke Autophagie anstösst (aber: die Dosis macht das Gift).

Unsere ca. 30 Billionen Körperzellen bilden sich ständig neu, die durchschnittliche Lebensdauer von Mitochondrien (Zellorganellen: also die Kraftwerke der Zellen) beträgt nur ca. 10-20 Tage!

Periodisches oder Intermittierendes Fasten (IF)/Kurzeitfasten kann die Autophagie begünstigen, bitte lassen Sie sich fachärztlich beraten.
 

3. Mitochondripathie – ein Oberbegriff für zahlreiche Erkrankungen

Man unterscheidet zwischen angeborenen Mitochondriopathien und erworbenen, sekundären Mitochondriopathien sog. mitochondrialen Dysfunktionen.

In der wissenschaftlichen Medizin sind ca. 50 verschiedene auf Funktionsstörung der Mitochondrien oder Enzymdefekte in den Zellorganellen zurückgehende Erbkrankheiten bekannt, die fast ausschließlich von der Mutter (maternal) vererbt werden.
Mitochondriopathien können (so Dr. Kuklinski in seinem neuesten Buch „Mitochondrien“ S. 408) auch durch nukleäre Genmutationen ausgelöst werden, damit können sie auch väterlicherseits vererbt werden.

Nach neuesten Erkenntnissen der Alternativmedizin (siehe Wikipedia-Begriff zur alternativen Medizin) gelten viele Zivilisationskrankheiten dem Ursprung nach als Mitochondriopathien, es werden weit mehr als 150 Krankheiten beschrieben, die (durch weitere Faktoren begünstigt) das Resultat einer

erworbenen Mitochondrienfunktionsstörung

sein könnten, wie z.B.

  • ADS/ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), Konzentrationsstörungen
  • ALS
  • Allergien und Nahrungsmittelintoleranzen
  • Alzheimer
  • Autoimmunerkrankungen (MS = Multiple Sklerose; rheumatoide Arthritis)
  • Burn-Out-Syndrom
  • Vielfache Chemikalienunverträglichkeit, multiple chemische Sensitivität (MCS Multiple Chemikaliensensitivität)
  • das Chronische Erschöpfungssyndrom, auch als Myalgische Enzephalomyelitis bezeichnet (CFS: Chronic fatigue syndrome)
  • Chronische Entzündungen
  • Demenz
  • Depressionen
  • Diabetes Mellitus
  • Epilepsie
  • Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)
  • Herzinfarkt
  • Hypertonie
  • Immunschwäche und rezidivierende (= wiederkehrende) Viruserkrankungen (Herpes zoster und Herpes simplex)
  • Krebs
  • Lipödem (Ursache genetisch? hormonell? eine Mitochondriopathie mit Auftreten von Nitrostress z.B. infolge HWS-Schleudertrauma oder Leaky-Gut-Syndrom bei genetischer Veranlagung? oder Ursache immer noch unbekannt? darüber sind sich die Fachärzte uneinig!)
  • metabolisches Syndrom
  • Nahrungsmittelintoleranzen
  • Neurodermitis
  • Parkinson
  • Psoriasis
  • Schizophrenie
  • Schlaganfall

u.a.m.

Quellen:
Gemäß der amerikanischen „The Mitochondria Research and Medicine Society“ www.mitoresearch.org werden sogar über 400 Erkrankungen als Mitochondrienfehlleistung charakterisiert!

Hierzu bedarf es weiterer umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen mit einer großen Patientenzahl!

Vor einer Selbstmedikation mit Vitalstoffen/Nährstoffpräparaten wird abgeraten, bitte lassen Sie sich von einem Facharzt mit Kenntnissen der Orthomolekularen Medizin beraten und behandeln.

Nach Auskunft der Bayerischen Landesärztekammer vom 5.11.2014 (2014/583/RA www.blaek.de) wird „das Verständnis von „Mitochondriopathie“ im Rahmen der wissenschaftlich fundierten Medizin wesentlich enger verstanden“ als oben angegeben.
Die gestörte Mitochondrienfunktion als eine der Ursachen für die Entstehung von manchen chronischen Erkrankungen darf also nicht mit den Mitochondriopathien in der wissenschaftlichen Medizin verwechselt werden.

Prof. Dr. Rolf Luft hat 1962 zum ersten Mal festgestellt, dass Mitochondriopathien bei einem Patienten im Laufe des Lebens erworben werden können.

Für diese Symptome und Krankheiten kann es neben der erworbenen Mitochondriopathie auch andere Ursachen geben!

4. Wodurch werden die Mitochondrien im menschlichen Körper geschädigt?

Mitochondrium

Mitochondrium

  • falsche Ernährung und und Übersäuerung,
  • Nährstoffmangel,
  • Infektionen durch Bakterien, Parasiten und Viren,
  • schwaches Immunsystem,
  • Physischer und psychischer Streß,
  • Toxine wie Schwermetalle, chemische Gifte, Nikotin, Pestizide/Insektizide, Lösungsmittel,
  • Medikamente (Schmerzmittel, Antibiotika u.a.m.),
  • Darmbarrierestörung (undichter Darm, gestörte Darmflora),
  • Unfälle, bei denen insbesondere der Hals- und Kopfbereich betroffen ist,
  • u.a.m.

 

5. Zur Historie mitochondrialer Erkrankungen

Adenosintriphosphat (ATP) wird entdeckt
Schon 1929 entdeckt der deutsche Biochemiker Karl Lohmann den unmittelbar verfügbaren Energieträger in jeder Zelle, das ATP, es wird in den Mitochondrien (den winzig kleinen Zellorganellen) gebildet.

Mitochondriopathien können erworben werden

1962 hat Prof. Dr. Rolf Luft zum ersten Mal festgestellt, dass Mitochondriopathien, also Erkrankungen der Zellorganellen, bei einem Patienten im Laufe des Lebens erworben werden können (sekundäre Mitochondriopathien genannt).

Medizin-Nobelpreis für die Grundlagenforschung zu Stickstoffmonoxid

1998 erhielten die drei amerikanischen Wissenschaftler Louis J. Ignarro, Ferid Murad und Robert Francis Furchgott den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung der wichtigen Bedeutung des Stickstoff-Monoxids (NO) für das Herz-Kreislauf-System. Die Wirkungen des Gases beschreibt auch Salvador Moncada. Stichworte hierzu sind: NO/ONOO-Zyklus bzw. Nitrostress und Mitochondriopathien.

„Explaining Unexplained Illnesses“ von Dr. Martin L. Pall

Das Buch „Explaining Unexplained Illnesses: Disease Paradigm for Chronic Fatigue Syndrome, Multiple Chemical Sensitivity, Fibromyalgia, Post-Traumatic Stress … Series on Malaise, Fatigue, and Debilitatio) erscheint 2007 in Englisch und erklärt das „Zehnte Krankheitsparadigma“ nach Dr. Martin Pall, die NO/ONOO-Zyklus-Erkrankungen.

Das innovative Medizinportal http://www.mitochondriopathien.de informiert Laien über mögliche Ursachen vieler Erkrankungen und bietet vor allem umfangreiche Empfehlungen zur Fachliteratur im Bereich der Regenerativen Mitochondrienmedizin.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu Mitochondriopathien direkt an Ihren Arzt: ein Experte für Stoffwechselerkrankungen mit Kenntnissen der orthomolekularen Medizin und der besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondrienmedizin (keine Ärztekammer-Qualifikation).

 

Nahezu alle Organsysteme beim Menschen können von Störungen des mitochondrialen Energiestoffwechsels betroffen sein. Weitere Erklärungen zu den Erkrankungen, die durch eine Fehlfunktion oder Schädigung der Zellorganellen (Mitochondrien) verursacht werden, finden Sie im Wikipedia-Beitrag zu Mitochondriopathien.

Mitochondriopathien ist ein Oberbegriff, die Stoffwechselwege müssen definiert werden, die bei den betroffenen Patienten gemeint sind (z.B. Pyruvatoxidation, ß-Oxidation).
 

6. Zusammenhänge rund um Mitochondriopathien

Eine ggfs. aktuellere Übersicht erhalten Sie hier!

Entdecken Sie die Zusammenhänge rund um Mitochondriopathien

Entdecken Sie die Zusammenhänge rund um Mitochondriopathien

Die dynamisch generierte Grafik zeigt die Assoziative zum Begriff Mitochondriopathien, dies sind die Inbound- und Outbound-Links in Wikipedia.

Hinweis: Die Grafik erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern zeigt lediglich interessante Verbindungen zwischen den Begriffen durch Linkhäufigkeiten.



mit freundlicher Genehmigung von eyePlorer GmbH, medx.net
 

7. Primäre Mitochondriopathien von A-Z

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl mitochondrialer Erkrankungen im Kindes-, Jugend- oder Erwachsenenalter, diese Auflistung der genetischen Mitochondiopathien (Erbkrankheiten), also Primäre Mitochondriopathien (Mitochondriopathien im engeren Sinn aus der Sicht der Schulmedizin) erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Davon abzugrenzen sind die Erkrankungen, die erworbene Mitochondrienfunktionsstörungen, sogenannte sekundäre Mitochondriopathien (Mitochondriale Dysfunktion) sein könnten: Stichwort: funktionelle Mitochondrienmedizin aus der Sicht der Naturheilkunde.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an eine Fachklinik oder Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Therapeut (m/w) und lassen sich fachärztlich beraten und behandeln, keine Selbstmedikation.

 

Ererbte Störungen des mitochondrialen Stoffwechsels (angeborene Mitochondriopathien mit Organbeteiligung)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
A
Acyl-CoA-Dehydrogenase Defekte siehe Wikipedia-Beitrag
adPEO (autosomal dominante progressive externe Ophthalmoplegie)
arPEO (autosomal rezessive progressive externe Ophthalmoplegie)
Alpers-Syndrom siehe Wikipedia-Beitrag, auch Alpers-Huttenlocher-Syndrom (progressive infantile Poliodystrophie)
Autosomal Dominante Optische Atrophie (Optikusatrophie)
Autosomal Dominante PEO

B
Barth-Syndrom

C
Carnitin-Palmityl-Transferase (CPT) II-Mangel
Chronisch progressive externe Ophthalmoplegie, Lähmung der äußeren Augenmuskeln (CPEO) siehe Wikipedia-Beitrag
Coenzym Q10-Mangel

D
Defekte der Atmungskettenkomplexe
Deletionen der mitochondrialen DNA (Desoxyribonukleinsäure)
Depletion der mitochondrialen DNA (mDNA-Depletionssyndrom)
DGUOK (Hepatocerebrales Syndrom)
DIDMOAD (Diabetes insipidus, Diabetes mellitus, Optikusatrophie und Taubheit /Wolfram- Syndrom)

E
Frühkindliche (Hepato)Enzephalopathie / mtDNA Depletionssyndrome
Epilepsie siehe Wikipedia-Beitrag

H
Hepatocerebrales Syndrom (DGUOK)
Hepato(enzephalo)myopathie
Hepatopathie siehe Wikipedia-Beitrag
Hörstörung/Taubheit

I
Isolierte mitochondriale Myopathie

K
Kardio(enzephalo)myopathie, mitochondrial
Kearns-Sayre-Syndrom (KSS) siehe Wikipedia-Beitrag, / Chronisch-progressive Ophthalmoplegie (CPEO)

L
Leigh-/Leigh-like-Syndrom siehe Wikipedia-Beitrag (Leigh-Erkrankung, Morbus Leigh, subakute nekrotisierende Enzephalomyelopathie, Leigh-like Syndrom)
LHON siehe Wikipedia-Beitrag (Lebersche hereditäre Optikusneuroretinopathie, engl. Leber hereditary optic neuropathy)
Lipödem (externer Link), die weitgehend unbekannte Volkskrankheit bei Frauen, eine Mitochondriopathie der Fettzellen?

M
MELAS-Syndrom siehe Wikipedia-Beitrag (Mitochondriale Enzephalopathie, Laktatazidose und Schlaganfallähnliche Episoden)
Mitochondriale neurogastrointestinale Enzephalomyopathie (MNGIE)
MIDD (Maternally inherited Diabetes and Deafness)
Mitochondriale Translationsdefekte
Multiple Acyl-CoA-Dehydrogenase Defekte (MAD-Mangel)
MERRF (Myoklonus-Epilepsie mit Ragged-red-Fastern „ragged red fibres“) siehe Wikipedia-Beitrag
MILS (Material-inherited-Leigh-Syndrom)
mitochondriale DNA-Depletions-Syndrome (MDS)
Mitochondriale Enzephalomyopathie mit Laktatazidose
(isolierte) Mitochondriale Myopathien siehe Wikipedia-Beitrag
MLASA (Mitochondriale Myopathie, Laktatazidose und sideroblastäre Anämie)
MNGIE (Mitochondriale neurogastrointestinale Enzephalomyopathie)
Mohr-Tranebjaerg-Syndrom
MSL (Multiple symmetrische Lipome)
Multisystem-Myopathien

N
NARP (Neuropathie, Ataxie, Retinitis Pigmentosa)
Nephrotisches-Syndrom siehe Wikipedia-Beitrag
Neuropathie siehe Wikipedia-Beitrag
NNH (Navajo-Neurohepatopathie)

O
Ophthalmoplegia plus (CPEOplus) siehe Wikipedia-Beitrag
Optikusatrophie

P
Pearson-Syndrom (Pearson-Marrow-Pancreas-Syndrom)
Polymerase-Gamma (POLG)
Pyruvatdehydrogenase-Defekt

R
Rhabdomyolyse

S
SANDO-Syndrom (Sensorische Ataxie, Neuropathie, Dysarthrie, Ophthalmoparese) siehe Wikipedia-Beitrag
Sideroblastische Anämie

T
Thiamine-Responsive Megaloblastische Anämie (TRMA)
Tubulopathie (Fanconi) siehe Wikipedia-Beitrag

W
Wolfram-Syndrom (DIDMOAD-Syndrom) siehe Wikipedia-Beitrag

u.a.m.

 
Quellen: Wikipedia, umfangreiche Internetrecherchen

Angaben ohne Gewähr.
Abschließender Hinweis: Bei Fehlern auf dieser Seite trotz der sorgfältigen Recherchen bitten wir um eine Nachricht an info@mitochondriopathien.de. Vielen Dank.
 

8. Analysen und Labordiagnostik bei mitochondrialen Erkrankungen

Labordiagnostik MitochondriopathienHinweis der Redaktion: Dieser Text ist ausdrücklich für medizinische Laien mit Stoffwechselproblemen.

Wie werden angeborene Mitochondriopathien und erworbene mitochondriale Dysfunktionen erkannt?
An welchen Arzt/Ärztin oder Kliniken können sich PatientInnen wenden?

Der Nachweis einer erworbenen mitochondrialen Dysfunktion erfolgt durch spezielle differenzierte Labordiagnostik, die auch den oxidativen und nitrosativen Stress aufzeigt (funktionelle Mitochondrienmedizin).

Viele ererbte Mitochondriopathien können u.a. durch umfangreiche genetische Stufendiagnostik, biochemische Diagnostik, Histologie, Muskel-, Haut- und Gewebebiopsien, Belastungstests, EKG und Magnetresonanztomographie (MRT) sowie standardisierte Fragebögen zur Erhebung von Symptomen bei Verdacht auf Mitochondriopathien durch z.B. spezialisierte Fachärzte für Humangenetik, Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, Kliniken u.a.m. identifiziert werden.

Im Laufe des Lebens erworbene mitochondriale Dysfunktionen können durch Blut- und Stuhluntersuchungen bei Ärzten, die die besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode „Mitochondriale Medizin“ ihren PatientInnen anbieten, oft erkannt werden.
Hierzu wird z.B. das Adenosintriphosphat (ATP) bestimmt oder der CrP-Wert als Marker für Entzündungen im Körper.

Mithilfe einer Laboruntersuchung auf Zonulin kann beispielsweise ein bestehendes Leaky-gut-Syndrom (also eine Darmschleimhautentzündung) aufgespürt werden.
Fallweise wird auch ein Hormonstatus erstellt (aus dem Blut oder Speichel).

Welche Analyse(n) für Ihr gesundheitliches Problem die richtige(n) ist, entscheidet Ihr Facharzt nach der Erstamnamnese (Erstgespräch und Untersuchung).

Nachfolgend ein Auszug der Analysen mit Erklärungen bei Wikipedia zum jeweiligen Stichpunkt, die im Bereich der ganzheitlichen Medizin bei erworbenen mitochondrialen Dysfunktionen über den Arzt durchgeführt werden:



Zielpublikum: Das Portal www.mitochondriopathien.de dient Laien zur ersten Informationsgewinnung zu Mitochondriopathien, relativ unbekannte, aber weit verbreitete Krankheitsbilder bei Menschen.

Die Mitochondrienmedizin ist DIE Innovation im Bereich der Komplementärmedizin, dieses Gebiet wird immer mehr erforscht, um die Ursachen für Zivilisationskrankheiten zu erkennen, dieses Thema betrifft JEDEN, ob jung oder alt, ob weiblich oder männlich (ob Mensch oder Tier).
Das Portal www.mitochondriopathien.de/experten möchte PatientInnen helfen, bei primären und sekundären Mitochondriopathien den kompetenten Arzt in ihrer Nähe einfach und schnell zu finden, damit die bisher vorhandene Ärzteodyssee bei betroffenen PatientInnen ein Ende hat. Leider werden viele immer noch symptomorientiert behandelt, statt die Ursache einer Störung zu finden! Sie liegt bei manchen auf allertiefster Zellebene, in den Zellorganellen!

Autorin dieser Zusammenstellung für Laien:
Dagmar Schmidt-Neuhaus
Freie Publizistin

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