ANZEIGEN: Patientenratgeber/Fachbücher zur Regenerativen Mitochondrientherapie/Mitochondriopathien
Anzeige: Stoffwechselstörung in den Mitochondrien: Fachliteratur Die Mito-Medizin: Wie Sie Ihre Zellkraftwerke schützen, Krankheiten heilen und lange leben. Gesunde Mitochondrien - gesunder Körper
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Mitochondrienmedizin – mitochondriale Medizin

Die regenerative Mitochondrien-Medizin ist eine innovative und wissenschaftlich fundierte Therapieform aus dem Bereich der Komplementärmedizin.

In Kürze mehr.

Zur Experten-Datenbank (Ärzte, Heilpraktiker, Therapeuten (m/w/d) aus dem Fachgebiet der Mitochondrialen Dysfunktionen, keine Ärztekammer-Qualifikation)

Buchempfehlungen:

Die Mito-Medizin: Wie Sie Ihre Zellkraftwerke schützen, Krankheiten heilen und lange leben. Gesunde Mitochondrien – gesunder Körper
von Lee Know (Autor), Imke Brodersen (Übersetzer)
VAK Verlag
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Aktuelles

  • Mitochondrienmedizin – mitochondriale Medizin
  • Biohacking und Selbstoptimierung
  • Neue Ernährungspyramide Anti-Entzündliche Ernährung nach der Mitochondrienmedizin, auf Basis von ketogener Ernährung, LOGI und Alt-Steinzeiternährung, allergenreduziert
  • Fachbuch-Empfehlung: Gesundheit optimieren – Leistungsfähigkeit steigern: Fit mit Biochemie
  • Nach neuesten Forschungen kann die mitochondriale DNA auch vom Vater vererbt werden
  • Fachbuch-Empfehlung: Das unterschätzte Epstein Barr Virus: Was tun bei einer chronischen EBV-Infektion?
  • Fachbuch-Empfehlung: Schmutzige Gene: Ein revolutionärer Ansatz Krankheiten an der Wurzel zu behandeln
  • Fachbuch-Empfehlung: Der Keto-Kompass: Das aktuelle Wissen über Ketone, Ketose und ketogene Ernährung.
  • Fachbuch-Empfehlung: Energiegeladen statt dauermüde: Energiefresser erkennen – ungeahnte Kraftquellen freisetzen
  • Fachbuch-Empfehlung: Die Mito-Medizin: Wie Sie Ihre Zellkraftwerke schützen, Krankheiten heilen und lange leben.
  • Fachbuch-Empfehlungen zu Morbus Parkinson und Parkinson-Syndrom: eine erworbene sekundäre Mitochondriopathie?
  • Fachbuch-Empfehlung: Gesunde Fette – Der optimale Kraftstoff für Ihren Körper
  • Fachbuch-Empfehlung: Heile deine Zellen: Die Ursachentherapie bei chronischen Beschwerden
  • Fachbuch-Empfehlung: Mitochondrien für Anfänger: Symptome und Therapie. Für ein Leben mit mehr Vitalität und Energie.
  • Fachbuch-Empfehlung: Zell-Vitalisierung: Von der Erschöpfung in die Kraft
  • Fachbuch-Empfehlung: Hirntuning: Die Bulletproof-Methode Für Höhere Geistige Leistungsfähigkeit
  • Fachbuch-Empfehlung: Mitochondrien – Mehr Lebensenergie durch gesunde Zellkraftwerke
  • Fachbuch-Empfehlung: Neue Wege der Sportmedizin – Mehr Leistung
  • Die Bedeutung der Mitochondrien für die Gesundheit beim Menschen
  • Fachbuch-Empfehlung: Die Mitochondrien-Methode…
  • Fachbuch-Empfehlung: Mitochondrien: Aktivieren Sie die Energie-Zentren Ihrer Zellen
  • Fachbuch-Empfehlung: Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank?
  • Autophagie / Autophagozytose
  • Fachbuch-Empfehlung: Der Burnout-Irrtum (NEUE AUFLAGE)
  • Fachbuch-Empfehlung: Elemente der Gesundheit
  • Fachbuch-Empfehlung: “Wieder neue Kraft”…
  • Der neue Patientenratgeber “Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie” von Dr. Kuklinski ist jetzt erhältlich
  • Fachbuch-Empfehlung: Sauerstoffmangelsyndrom: Eine Aufgabe für Enzym-Hefezellen
  • Laborwerte verstehen
  • Patientenratgeber/Fachbuch: Frequency-Specific Microcurrent in Pain Management (englisch)
  • Mitochondriopathien / Multiorgan-Erkrankungen
  • Paleo-Diät (Steinzeiternährung) bei erworbenen Mitochondriopathien?
  • Patientenratgeber/Fachbuch: Chronisch gesund – Prinzipien einer Gesundheitspraxis von HP Meyer
  • Allergene in den Lebensmitteln
  • LOGI-Methode bei erworbenen Mitochondriopathien?
  • C-reaktives Protein (CrP)
  • Adenosintriphosphat (ATP)

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    Neue Ernährungspyramide Anti-Entzündliche Ernährung nach der Mitochondrienmedizin, auf Basis von ketogener Ernährung, LOGI und Alt-Steinzeiternährung, allergenreduziert

    mindestens 10,00 Euro spenden und die neue Ernährungspyramide Anti-Entzündliche Ernährung als pdf per E-Mail erhaltenJede/r, der mir 10,00 Euro für den Erhalt des Portals www.lipolymphoedem.de spendet, erhält von mir per E-Mail die von mir entwickelte brandneue

    Ernährungspyramide Anti-Entzündliche Ernährung nach der Mitochondrienmedizin, auf Basis von ketogener Ernährung, LOGI und Alt-Steinzeiternährung, allergen- und lektinreduziert*

    als pdf-Datei als Bonus zugesandt! Sie ist das Ergebnis aus acht Jahren Recherchen, zahlreichen Quellen (Fachbücher, YouTube Videos, Ernährungsseminaren u.v.m.).

    Jetzt meine Öffentlichkeitsarbeit zu Lipödem (eine Mitochondriopathie der Adipozyten/Fettzellen?) mit einer kleinen Spende unterstützen und die brandneue Ernährungspyramide per E-Mail erhalten: Leetchi-Sammelaktion zu LIPÖDEM

    Vielen Dank!

    Herzliche Grüße

    Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie Publizistin

    Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie Publizistin

    Ihre
    Dagmar Schmidt-Neuhaus
    Freie Publizistin (Fachgebiet Mitochondrienmedizin)
    Nominiert für den Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis 2017
    Erich-Kästner-Str. 20
    80796 München
    DEUTSCHLAND

    Mobil: (+49) 0172 / 861 33 03 (mit Mailbox, ich rufe gern zurück)
    Fax: (+49) 089 / 69 37 38 14
    E-Mail: info@mitochondriopathien.de

    *Haftungsausschluss:

    Die auf dieser Website dargestellte Ernährungspyramide nach der Mitochondrienmedizin von Mrs Healthy stellt kein Heilversprechen da. Die Empfehlungen beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen als Freie Publizistin im Bereich der Mitochondrienmedizin seit 2011 und Betreiberin des Portals https://www.mitochondriopathien.de. Ich bin verpflichtet, Euch darauf hinzuweisen, dass ich naturgemäß keine Erfolgsgarantie gewähren kann, d.h. für das Nicht-Eintreten der gewünschten Wirkung übernehme ich keine Haftung.

    Die Anwendung dieser Ernährungspyramide ersetzt keine medizinische Diagnose und/oder Therapie durch einen Arzt oder Ernährungsexperten. Auf meinem Mrs Healthy Portal stellen wir keine medizinischen Diagnosen und nehme auch keine medizinischen Heilbehandlungen vor.


    Die Einnahmen werden von Dagmar Schmidt-Neuhaus unter der Steuernummer DE130560875 beim zuständigen Finanzamt München des Freistaates Bayern ordnungsgemäß versteuert.

    Angaben zur Mittelverwendung (Portalbetrieb und –ausbau):

    1) Rechtsanwaltskosten (laufende Kosten für die Beratung und Betreuung durch einen Fachanwalt für Medizinrecht und Internetrecht)

    2) Serverhostingkosten für das Content-Management-System (Domain-, Webspace und Kosten für den laufenden Betrieb des Servers und der Backups der Internetpräsenz http://www.lipolymphoedem.de) sowie
    laufende Maßnahmen gegen Hackerschutz und IT-Sicherheit inkl. wöchentlicher Fullbackups des Komplettservers

    3) Bild- und Videolizenzkosten (Kauf der Bildrechte für sämtliche Abbildungen als Grafiken oder Photos inkl. Videomaterial)

    4) Kosten für Marketing und Werbung sowie PR und Backlinkaufbau, um das Informationsportal für Laien zu Lipödem bekannter zu machen

    5) Kosten für Medizinjournalisten für die Erstellung weiterer Artikel inkl. wiederum rechtlicher Überprüfungen durch Fachanwälte für Medizinrecht auf Heilmittelwerbegesetz u.ä. Vorschriften

    6) Lektoratskosten

    7) Reisekosten der Portalbetreiberin für die Teilnahme an Kongressen zur Mitochondrienmedizin, um das Lipödem-Portal zum Wohl von Millionen Patientinnen bekannter zu machen.

    Ich freue mich über Ihre Unterstützung. Danke!

    Rechtlicher Hinweis: Der Stoffwechsel eines Menschen ist so individuell wie sein Fingerabdruck! Bitte fragen Sie Ihren Facharzt, ob eine Ernährung nach dieser neuen Ernährungspyramide für Sie geeignet ist! Alle Angaben ohne Gewähr.

    Nach neuesten Forschungen kann die mitochondriale DNA auch vom Vater vererbt werden

    Eine der fundamentalsten Erkenntnisse, die wir über die Mitochondrien – unsere Kraftwerke der Zellen – wissen, zeigt sich als nicht immer zutreffend:

    Nach neuesten Forschungen kann die mitochondriale DNA auch vom Vater und nicht nur von der Mutter (maternal) vererbt werden:

    In Huge Shock, Mitochondrial DNA Can Be Inherited From Fathers

    mtDNA: The Eve Gene (by Bradshaw Foundation)

    Biparental Inheritance of Mitochondrial DNA in Humans (PNAS December 18, 2018 115 (51) 13039-13044)


    Schlagwörter:
    mtDNA (mitochondriale DNA), Eve’s Gene (Eva’s Gene)

    Fachbuch-Empfehlungen:

    NEUERSCHEINUNG 12.2018:
    Die Mito-Medizin: Wie Sie Ihre Zellkraftwerke schützen, Krankheiten heilen und lange leben. Gesunde Mitochondrien – gesunder Körper
    Taschenbuch – 1. Dezember 2018
    von Lee Know (Autor)
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    Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

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    Fachbuch-Empfehlung: Heile deine Zellen: Die Ursachentherapie bei chronischen Beschwerden

    Aktuelle Fachbuchempfehlung:
    NEUERSCHEINUNG 2018:

    Die Mito-Medizin: Wie Sie Ihre Zellkraftwerke schützen, Krankheiten heilen und lange leben. Gesunde Mitochondrien – gesunder Körper
    Taschenbuch – 1. Dezember 2018 (vorbestellbar)
    von Lee Know (Autor)
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    Fachbuch-Empfehlung:
    NEUERSCHEINUNG 2018:
    Heile deine Zellen: Die Ursachentherapie bei chronischen Beschwerden – Mitochondrien und andere Zellorganellen gezielt behandeln
    Broschiert – Erscheinungsdatum unklar
    von Joachim Mutter (Autor)


    NEUERSCHEINUNG 10.2017:
    Gesunde Fette – Der optimale Kraftstoff für Ihren Körper: Mit der Mitochondrien-Therapie gesund und fit bis ins hohe Alter
    Gebundene Ausgabe – 26. Oktober 2017
    von Joseph Mercola (Autor)
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    Die Bedeutung der Mitochondrien für die Gesundheit beim Menschen

     

    Der Ursache der Zivilisationskrankheiten auf der Spur…

     

    1. Zahlen und Fakten

    Was sind überhaupt Mitochondrien? Sie sind im Cytoplasma schwimmende lebendige Zellorganellen, diese Energiefabriken der Zelle bilden das energiereiche Molekül Adenosintriphosphat (abgekürzt ATP). Die Gesundheit der Mitochondrien hat eine enorme Bedeutung für uns Menschen, so neueste Forschungen der Biochemie.
    Jeder Mensch produziert ca. 40 Kilogramm ATP, also Energie PRO TAG, einige Autoren geben sogar bis zu 70 Kilogramm ATP täglich an.
    Die Mitochondrien haben dabei folgende Maße: 0,5 – 1,5 Mikrometer. (1 Mikrometer µm = 0,001 mm), besitzen eine Doppelmembran und eine eigene Erbsubstanz (DNA), dabei wird die mitochondriale DNA fast immer maternal (also von der Mutter) vererbt.

    Diese winzig kleinen Mitochondrien sind im Innern unserer Zellen und leisten täglich Schwerstarbeit, ohne sie wäre Leben nicht möglich.

    Mitochondrien waren mal Bakterien (verschmolzen in die Zelle = Endosymbiose).

    Das Wort Mitochondrium kommt aus dem Altgriechischen:
    mitos (μίτος)= Faden und chondros (χόνδρος) = Knorpel, Korn

    Diesen winzig kleinen aber für uns immens wichtigen Kraftwerken des Leben ist dieses Medizinportal für Laien gewidmet.

    Weitere Details finden Sie bei Wikipedia im Beitrag zum Mitochondrium und in der Mediathek sowie in der Fachliteratur zur besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondriale Medizin.

    Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

    Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

    Störungen der Mitochondrien können zu Multiorgan-Erkrankungen führen.

    Im menschlichen Körper in den Zellen befinden sich grob geschätzt

    ca. 45.000.000.000.000.000! (ca. 45 Billiarden!) bis ca. 60.000.000.000.000.000 (ca. 60 Billiarden!) Mitochondrien

    diese Zahl verändert sich laufend!

    Wie kommt es zu dieser Einschätzung? In jeder menschlichen Körperzelle befinden sich ca. 200 bis ca. 5.000 Mitochondrien je nach Zellart (außer in den roten Blutkörperchen) und der menschliche Körper hat mehr als grob geschätzt 10 bzw. bis zu 100 Billionen mikroskopisch kleine Zellen (Quelle: Spektrum der Wissenschaft), die Anzahl variiert je nach Wissenschaftler/Autor. Der renommierte amerikanische Wissenschafter Robert Weinberg, Massachusetts Inst. of Technology, Cambridge/USA gibt die Zahl der menschlichen Zellen mit 30 Billionen (30.000.000.000.000) an, geht man von durchschnittlich ca. 1.500 bis 2.000 Zellorganellen in jeder Körperzelle aus, ergibt sich daraus diese immens große Zahl unserer Kraftwerke der Zellen!

    So wird klar, welche gravierenden Folgen eine Störung in den Mitochondrien für das Gesamtsystem haben kann.

    Hinweis der Autorin:
    Trotz intensiven Internetrecherchen konnte keine Quelle von Wissenschaftlern gefunden werden, die die Gesamtanzahl der Mitochondrien im menschlichen Körper errechnet hätten, die o.g. Zahl ist nur eine grobe Schätzung rein zur Veranschaulichung der Bedeutung der Mitochondrienfunktion aufgrund der Hinweise auf 30 Billionen Zellen beim Menschen und durchschnittlich 1.500 bis 2.000 Mitochondrien pro Zelle. Bitte senden Sie uns Korrekturangaben mit wissenschaftlichen Belegen, sofern diese Berechnung der Mitochondriengesamtzahl nicht stimmt, vielen Dank.

    Grafische Darstellung der Mitochondrien IN der menschlichen Zelle
     

    Vereinfachte schematische Darstellung der menschlichen Zelle mit Mitochondrien © 2013 istockphoto.com/czardases

    Vereinfachte schematische Darstellung der menschlichen Zelle mit Mitochondrien © 2013 istockphoto.com/czardases


     

    Die menschlichen Zellen enthalten mehrere Bestandteile in unterschiedlicher Anzahl:
    1. Zellkern (Nukleus) mit Nucleolus,
    2. Golgi-Apparat,
    3. Endoplasmatischem Retikulum (glattes und raues),
    4. Vakuolen,
    5. Lysosomen,
    6. Peroxisomen,
    7. Zentriolen,
    8. Zytolsole,
    9. Mikrotubuli,
    10. Vesikel,
    11. Ribosomen,
    12. Mitochondrien
    u.a.m.

    Allein in einer Zelle gibt es mehr als 100 Millionen Moleküle (Quelle: Youtube-Video “Der Kern des Lebens – Zellen” Minute 13).

    In einem Elektronenmikroskop mit einer 250.000fachen Vergrößerung wird das Mitochondrium gezeigt, ab Minute 20:45 (die Kraftwerke der Zelle), ATP (Adenosintriphosphat) ab Minute 21:20 und die Produktion von Energie mit Sauerstoff ab Minute 22.

    Literaturempfehlung: Neben Ich: Wieviele sind wir wirklich? vom Autor Hans Georg Wagner [Taschenbuch]
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    Mitochondrien sind also Bestandteile der Zellen (Zellorganellen mit Doppelmembran) und werden als die “Kraftwerke” der Zellen bezeichnet. Sie stellen tagtäglich, auch nachts, die Energie her, die für fast alle Reaktionen des menschlichen Organismus notwendig sind, sie bilden wie gesagt das energiereiche Molekül ATP = Adenosintriphosphat. Sie sind in fast allen menschlichen Zellen vorhanden, außer z.B. in den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten.

    Jetzt wird es spannend: Mitochondrien haben eine eigene DNA (mtDNA)! In den Zellen befinden sich jeweils ca. 1.000 oder je nach Zellart bis zu 5.000 oder gar 6.000 Mitochondrien, in einer Eizelle sind sogar ca. 20.000 Mitochondrien (ein anderer Wissenschaftler gibt 100.000 Mitochondrien in der Eizelle an), durchschnittlich ca. 2.000. Die Mitochondriendichte in den Zellen ist also höchst unterschiedlich.

    Weitere Details finden Sie in dem Wikipedia-Beitrag zum Mitochondrium.

    Vor kurzem wurde das menschliche Genom im Zellkern vollständig analysiert, die ca. nur ungefähr 20.000 Protein-kodierenden Gene.

    Wir haben aber in den ca. 30 Billionen Zellen durchschnittlich 1.500 bis 2.000 Mitochondrien (Zellorganellen), somit zig Billiarden Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen, die mit ihrem 2. Genom, den 37 (bis 39) Genen uns massiv steuern und über unsere Gesundheit entscheiden:

    Laut neuesten Forschung liegen 10 Kopien der Gene in den Mitochondrien vor, somit haben wir rein rechnerisch grob geschätzt:
    37 (-39) Gene im Mitochondrium x 10 Kopien x ca. 2.000 Mitochondrien durchschnittlich pro Zelle =

    mind. 740.000 -780.000 Gene wenn nicht über 1 Millionen Gene (!) in den Mitochondrien, vs. der nur 20.000 Gene im Zellkern,

    diese ungeheure Anzahl gesunder und defekter Gene in den Mitochondrien zeigt an, ob ein Mensch gesund oder krank ist, so neueste wissenschaftliche Studien und Forschungsergebnisse.

    Sehen Sie den Unterschied in der Größe der Zahl: wer oder was prägt und steuert uns wirklich? Die geringe Zahl der Gene im Zellkern/die DNA oder die große Überzahl der Gene in den Mitochondrien, oder gar unser 3. Genom, das Mikrobiom der Darmbakterien?

    Dieses Medizinportal für Laien möchte Forschungen anregen, um die wahre Ursache der Zivilisationskrankheiten zu finden und einen Beitrag zur Ursachenforschung bei weit verbreiteten Stoffwechselerkrankungen für alle zu leisten.
     

    2. Autophagie / Autophagozytose

    Autophagie (man sagt auch Autophagozytose siehe Wikipedia) ist ein sehr wichtiger Prozess im menschlichen Körper, um leistungsfähig und gesund zu sein: gemeint ist das Recycling IN den Zellen, Bestandteile werden entfernt, erneuert, also eine Reinigung. Bei diesen Wartungsarbeiten in den Zellen der Zellreinigung und -regeneration werden auch Krankheitserreger wie Viren und Bakterien sowie Fremdeiweisse beseitigt.
    Auf katabole (abbauende) folgende anabole (aufbauende) Prozesse. Das Gleichgewicht beider Prozesse nennt man Homöostase.

    Ein erhöhter Insulinspiegel z.B. durch einfache Kohlehydrate wie Brot, Nudeln u.ä.m., hemmt die Autophagie und somit die intrazellulären Prozesse.

    Forscher haben herausgefunden, dass Polyphenole, also sekundäre Pflanzenstoffe, z.B. aus dem Kaffee (ohne Milch!) eine starke Autophagie anstösst (aber: die Dosis macht das Gift).

    Unsere ca. 30 Billionen Körperzellen bilden sich ständig neu, die durchschnittliche Lebensdauer von Mitochondrien (Zellorganellen: also die Kraftwerke der Zellen) beträgt nur ca. 10-20 Tage!

    Periodisches oder Intermittierendes Fasten (IF)/Kurzeitfasten kann die Autophagie begünstigen, bitte lassen Sie sich fachärztlich beraten.
     

    3. Mitochondripathie – ein Oberbegriff für zahlreiche Erkrankungen

    Man unterscheidet zwischen angeborenen Mitochondriopathien und erworbenen, sekundären Mitochondriopathien sog. mitochondrialen Dysfunktionen.

    In der wissenschaftlichen Medizin sind ca. 50 verschiedene auf Funktionsstörung der Mitochondrien oder Enzymdefekte in den Zellorganellen zurückgehende Erbkrankheiten bekannt, die fast ausschließlich von der Mutter (maternal) vererbt werden.
    Mitochondriopathien können (so Dr. Kuklinski in seinem neuesten Buch “Mitochondrien” S. 408) auch durch nukleäre Genmutationen ausgelöst werden, damit können sie auch väterlicherseits vererbt werden.

    Nach neuesten Erkenntnissen der Alternativmedizin (siehe Wikipedia-Begriff zur alternativen Medizin) gelten viele Zivilisationskrankheiten dem Ursprung nach als Mitochondriopathien, es werden weit mehr als 150 Krankheiten beschrieben, die (durch weitere Faktoren begünstigt) das Resultat einer

    erworbenen Mitochondrienfunktionsstörung

    sein könnten, wie z.B.

    • ADS/ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), Konzentrationsstörungen
    • ALS
    • Allergien und Nahrungsmittelintoleranzen
    • Alzheimer
    • Autoimmunerkrankungen (MS = Multiple Sklerose; rheumatoide Arthritis)
    • Burn-Out-Syndrom
    • Vielfache Chemikalienunverträglichkeit, multiple chemische Sensitivität (MCS Multiple Chemikaliensensitivität)
    • das Chronische Erschöpfungssyndrom, auch als Myalgische Enzephalomyelitis bezeichnet (CFS: Chronic fatigue syndrome)
    • Chronische Entzündungen
    • Demenz
    • Depressionen
    • Diabetes Mellitus
    • Epilepsie
    • Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)
    • Herzinfarkt
    • Hypertonie
    • Immunschwäche und rezidivierende (= wiederkehrende) Viruserkrankungen (Herpes zoster und Herpes simplex)
    • Krebs
    • Lipödem (Ursache genetisch? hormonell? eine Mitochondriopathie mit Auftreten von Nitrostress z.B. infolge HWS-Schleudertrauma oder Leaky-Gut-Syndrom bei genetischer Veranlagung? oder Ursache immer noch unbekannt? darüber sind sich die Fachärzte uneinig!)
    • metabolisches Syndrom
    • Nahrungsmittelintoleranzen
    • Neurodermitis
    • Parkinson
    • Psoriasis
    • Schizophrenie
    • Schlaganfall

    u.a.m.

    Quellen:
    Gemäß der amerikanischen “The Mitochondria Research and Medicine Society” www.mitoresearch.org werden sogar über 400 Erkrankungen als Mitochondrienfehlleistung charakterisiert!

    Hierzu bedarf es weiterer umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen mit einer großen Patientenzahl!

    Vor einer Selbstmedikation mit Vitalstoffen/Nährstoffpräparaten wird abgeraten, bitte lassen Sie sich von einem Facharzt mit Kenntnissen der Orthomolekularen Medizin beraten und behandeln.

    Nach Auskunft der Bayerischen Landesärztekammer vom 5.11.2014 (2014/583/RA www.blaek.de) wird “das Verständnis von „Mitochondriopathie“ im Rahmen der wissenschaftlich fundierten Medizin wesentlich enger verstanden” als oben angegeben.
    Die gestörte Mitochondrienfunktion als eine der Ursachen für die Entstehung von manchen chronischen Erkrankungen darf also nicht mit den Mitochondriopathien in der wissenschaftlichen Medizin verwechselt werden.

    Prof. Dr. Rolf Luft hat 1962 zum ersten Mal festgestellt, dass Mitochondriopathien bei einem Patienten im Laufe des Lebens erworben werden können.

    Für diese Symptome und Krankheiten kann es neben der erworbenen Mitochondriopathie auch andere Ursachen geben!

    4. Wodurch werden die Mitochondrien im menschlichen Körper geschädigt?

    Mitochondrium

    Mitochondrium

    • falsche Ernährung und und Übersäuerung,
    • Nährstoffmangel,
    • Infektionen durch Bakterien, Parasiten und Viren,
    • schwaches Immunsystem,
    • Physischer und psychischer Streß,
    • Toxine wie Schwermetalle, chemische Gifte, Nikotin, Pestizide/Insektizide, Lösungsmittel,
    • Medikamente (Schmerzmittel, Antibiotika u.a.m.),
    • Darmbarrierestörung (undichter Darm, gestörte Darmflora),
    • Unfälle, bei denen insbesondere der Hals- und Kopfbereich betroffen ist,
    • u.a.m.

     

    5. Zur Historie mitochondrialer Erkrankungen

    Adenosintriphosphat (ATP) wird entdeckt
    Schon 1929 entdeckt der deutsche Biochemiker Karl Lohmann den unmittelbar verfügbaren Energieträger in jeder Zelle, das ATP, es wird in den Mitochondrien (den winzig kleinen Zellorganellen) gebildet.

    Mitochondriopathien können erworben werden

    1962 hat Prof. Dr. Rolf Luft zum ersten Mal festgestellt, dass Mitochondriopathien, also Erkrankungen der Zellorganellen, bei einem Patienten im Laufe des Lebens erworben werden können (sekundäre Mitochondriopathien genannt).

    Medizin-Nobelpreis für die Grundlagenforschung zu Stickstoffmonoxid

    1998 erhielten die drei amerikanischen Wissenschaftler Louis J. Ignarro, Ferid Murad und Robert Francis Furchgott den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung der wichtigen Bedeutung des Stickstoff-Monoxids (NO) für das Herz-Kreislauf-System. Die Wirkungen des Gases beschreibt auch Salvador Moncada. Stichworte hierzu sind: NO/ONOO-Zyklus bzw. Nitrostress und Mitochondriopathien.

    “Explaining Unexplained Illnesses” von Dr. Martin L. Pall

    Das Buch “Explaining Unexplained Illnesses: Disease Paradigm for Chronic Fatigue Syndrome, Multiple Chemical Sensitivity, Fibromyalgia, Post-Traumatic Stress … Series on Malaise, Fatigue, and Debilitatio) erscheint 2007 in Englisch und erklärt das “Zehnte Krankheitsparadigma” nach Dr. Martin Pall, die NO/ONOO-Zyklus-Erkrankungen.

    Das innovative Medizinportal https://www.mitochondriopathien.de informiert Laien über mögliche Ursachen vieler Erkrankungen und bietet vor allem umfangreiche Empfehlungen zur Fachliteratur im Bereich der Regenerativen Mitochondrienmedizin.

    Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu Mitochondriopathien direkt an Ihren Arzt: ein Experte für Stoffwechselerkrankungen mit Kenntnissen der orthomolekularen Medizin und der besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethode Mitochondrienmedizin (keine Ärztekammer-Qualifikation).

     

    Nahezu alle Organsysteme beim Menschen können von Störungen des mitochondrialen Energiestoffwechsels betroffen sein. Weitere Erklärungen zu den Erkrankungen, die durch eine Fehlfunktion oder Schädigung der Zellorganellen (Mitochondrien) verursacht werden, finden Sie im Wikipedia-Beitrag zu Mitochondriopathien.

    Mitochondriopathien ist ein Oberbegriff, die Stoffwechselwege müssen definiert werden, die bei den betroffenen Patienten gemeint sind (z.B. Pyruvatoxidation, ß-Oxidation).
     

    6. Zusammenhänge rund um Mitochondriopathien

    Eine ggfs. aktuellere Übersicht erhalten Sie hier!

    Entdecken Sie die Zusammenhänge rund um Mitochondriopathien

    Entdecken Sie die Zusammenhänge rund um Mitochondriopathien

    Die dynamisch generierte Grafik zeigt die Assoziative zum Begriff Mitochondriopathien, dies sind die Inbound- und Outbound-Links in Wikipedia.

    Hinweis: Die Grafik erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern zeigt lediglich interessante Verbindungen zwischen den Begriffen durch Linkhäufigkeiten.



    mit freundlicher Genehmigung von eyePlorer GmbH, medx.net
     

    7. Primäre Mitochondriopathien von A-Z

    Nachfolgend finden Sie eine Auswahl mitochondrialer Erkrankungen im Kindes-, Jugend- oder Erwachsenenalter, diese Auflistung der genetischen Mitochondiopathien (Erbkrankheiten), also Primäre Mitochondriopathien (Mitochondriopathien im engeren Sinn aus der Sicht der Schulmedizin) erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    Davon abzugrenzen sind die Erkrankungen, die erworbene Mitochondrienfunktionsstörungen, sogenannte sekundäre Mitochondriopathien (Mitochondriale Dysfunktion) sein könnten: Stichwort: funktionelle Mitochondrienmedizin aus der Sicht der Naturheilkunde.

    Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an eine Fachklinik oder Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Therapeut (m/w) und lassen sich fachärztlich beraten und behandeln, keine Selbstmedikation.

     

    Ererbte Störungen des mitochondrialen Stoffwechsels (angeborene Mitochondriopathien mit Organbeteiligung)

    A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
    A
    Acyl-CoA-Dehydrogenase Defekte siehe Wikipedia-Beitrag
    adPEO (autosomal dominante progressive externe Ophthalmoplegie)
    arPEO (autosomal rezessive progressive externe Ophthalmoplegie)
    Alpers-Syndrom siehe Wikipedia-Beitrag, auch Alpers-Huttenlocher-Syndrom (progressive infantile Poliodystrophie)
    Autosomal Dominante Optische Atrophie (Optikusatrophie)
    Autosomal Dominante PEO

    B
    Barth-Syndrom

    C
    Carnitin-Palmityl-Transferase (CPT) II-Mangel
    Chronisch progressive externe Ophthalmoplegie, Lähmung der äußeren Augenmuskeln (CPEO) siehe Wikipedia-Beitrag
    Coenzym Q10-Mangel

    D
    Defekte der Atmungskettenkomplexe
    Deletionen der mitochondrialen DNA (Desoxyribonukleinsäure)
    Depletion der mitochondrialen DNA (mDNA-Depletionssyndrom)
    DGUOK (Hepatocerebrales Syndrom)
    DIDMOAD (Diabetes insipidus, Diabetes mellitus, Optikusatrophie und Taubheit /Wolfram- Syndrom)

    E
    Frühkindliche (Hepato)Enzephalopathie / mtDNA Depletionssyndrome
    Epilepsie siehe Wikipedia-Beitrag

    H
    Hepatocerebrales Syndrom (DGUOK)
    Hepato(enzephalo)myopathie
    Hepatopathie siehe Wikipedia-Beitrag
    Hörstörung/Taubheit

    I
    Isolierte mitochondriale Myopathie

    K
    Kardio(enzephalo)myopathie, mitochondrial
    Kearns-Sayre-Syndrom (KSS) siehe Wikipedia-Beitrag, / Chronisch-progressive Ophthalmoplegie (CPEO)

    L
    Leigh-/Leigh-like-Syndrom siehe Wikipedia-Beitrag (Leigh-Erkrankung, Morbus Leigh, subakute nekrotisierende Enzephalomyelopathie, Leigh-like Syndrom)
    LHON siehe Wikipedia-Beitrag (Lebersche hereditäre Optikusneuroretinopathie, engl. Leber hereditary optic neuropathy)
    Lipödem (externer Link), die weitgehend unbekannte Volkskrankheit bei Frauen, eine Mitochondriopathie der Fettzellen?

    M
    MELAS-Syndrom siehe Wikipedia-Beitrag (Mitochondriale Enzephalopathie, Laktatazidose und Schlaganfallähnliche Episoden)
    Mitochondriale neurogastrointestinale Enzephalomyopathie (MNGIE)
    MIDD (Maternally inherited Diabetes and Deafness)
    Mitochondriale Translationsdefekte
    Multiple Acyl-CoA-Dehydrogenase Defekte (MAD-Mangel)
    MERRF (Myoklonus-Epilepsie mit Ragged-red-Fastern “ragged red fibres”) siehe Wikipedia-Beitrag
    MILS (Material-inherited-Leigh-Syndrom)
    mitochondriale DNA-Depletions-Syndrome (MDS)
    Mitochondriale Enzephalomyopathie mit Laktatazidose
    (isolierte) Mitochondriale Myopathien siehe Wikipedia-Beitrag
    MLASA (Mitochondriale Myopathie, Laktatazidose und sideroblastäre Anämie)
    MNGIE (Mitochondriale neurogastrointestinale Enzephalomyopathie)
    Mohr-Tranebjaerg-Syndrom
    MSL (Multiple symmetrische Lipome)
    Multisystem-Myopathien

    N
    NARP (Neuropathie, Ataxie, Retinitis Pigmentosa)
    Nephrotisches-Syndrom siehe Wikipedia-Beitrag
    Neuropathie siehe Wikipedia-Beitrag
    NNH (Navajo-Neurohepatopathie)

    O
    Ophthalmoplegia plus (CPEOplus) siehe Wikipedia-Beitrag
    Optikusatrophie

    P
    Pearson-Syndrom (Pearson-Marrow-Pancreas-Syndrom)
    Polymerase-Gamma (POLG)
    Pyruvatdehydrogenase-Defekt

    R
    Rhabdomyolyse

    S
    SANDO-Syndrom (Sensorische Ataxie, Neuropathie, Dysarthrie, Ophthalmoparese) siehe Wikipedia-Beitrag
    Sideroblastische Anämie

    T
    Thiamine-Responsive Megaloblastische Anämie (TRMA)
    Tubulopathie (Fanconi) siehe Wikipedia-Beitrag

    W
    Wolfram-Syndrom (DIDMOAD-Syndrom) siehe Wikipedia-Beitrag

    u.a.m.

     
    Quellen: Wikipedia, umfangreiche Internetrecherchen

    Angaben ohne Gewähr.
    Abschließender Hinweis: Bei Fehlern auf dieser Seite trotz der sorgfältigen Recherchen bitten wir um eine Nachricht an info@mitochondriopathien.de. Vielen Dank.
     

    8. Analysen und Labordiagnostik bei mitochondrialen Erkrankungen

    Labordiagnostik MitochondriopathienHinweis der Redaktion: Dieser Text ist ausdrücklich für medizinische Laien mit Stoffwechselproblemen.

    Wie werden angeborene Mitochondriopathien und erworbene mitochondriale Dysfunktionen erkannt?
    An welchen Arzt/Ärztin oder Kliniken können sich PatientInnen wenden?

    Der Nachweis einer erworbenen mitochondrialen Dysfunktion erfolgt durch spezielle differenzierte Labordiagnostik, die auch den oxidativen und nitrosativen Stress aufzeigt (funktionelle Mitochondrienmedizin).

    Viele ererbte Mitochondriopathien können u.a. durch umfangreiche genetische Stufendiagnostik, biochemische Diagnostik, Histologie, Muskel-, Haut- und Gewebebiopsien, Belastungstests, EKG und Magnetresonanztomographie (MRT) sowie standardisierte Fragebögen zur Erhebung von Symptomen bei Verdacht auf Mitochondriopathien durch z.B. spezialisierte Fachärzte für Humangenetik, Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, Kliniken u.a.m. identifiziert werden.

    Im Laufe des Lebens erworbene mitochondriale Dysfunktionen können durch Blut- und Stuhluntersuchungen bei Ärzten, die die besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethode “Mitochondriale Medizin” ihren PatientInnen anbieten, oft erkannt werden.
    Hierzu wird z.B. das Adenosintriphosphat (ATP) bestimmt oder der CrP-Wert als Marker für Entzündungen im Körper.

    Mithilfe einer Laboruntersuchung auf Zonulin kann beispielsweise ein bestehendes Leaky-gut-Syndrom (also eine Darmschleimhautentzündung) aufgespürt werden.
    Fallweise wird auch ein Hormonstatus erstellt (aus dem Blut oder Speichel).

    Welche Analyse(n) für Ihr gesundheitliches Problem die richtige(n) ist, entscheidet Ihr Facharzt nach der Erstamnamnese (Erstgespräch und Untersuchung).

    Nachfolgend ein Auszug der Analysen mit Erklärungen bei Wikipedia zum jeweiligen Stichpunkt, die im Bereich der ganzheitlichen Medizin bei erworbenen mitochondrialen Dysfunktionen über den Arzt durchgeführt werden:



    Zielpublikum: Das Portal www.mitochondriopathien.de dient Laien zur ersten Informationsgewinnung zu Mitochondriopathien, relativ unbekannte, aber weit verbreitete Krankheitsbilder bei Menschen.

    Die Mitochondrienmedizin ist DIE Innovation im Bereich der Komplementärmedizin, dieses Gebiet wird immer mehr erforscht, um die Ursachen für Zivilisationskrankheiten zu erkennen, dieses Thema betrifft JEDEN, ob jung oder alt, ob weiblich oder männlich (ob Mensch oder Tier).
    Das Portal www.mitochondriopathien.de/experten möchte PatientInnen helfen, bei primären und sekundären Mitochondriopathien den kompetenten Arzt in ihrer Nähe einfach und schnell zu finden, damit die bisher vorhandene Ärzteodyssee bei betroffenen PatientInnen ein Ende hat. Leider werden viele immer noch symptomorientiert behandelt, statt die Ursache einer Störung zu finden! Sie liegt bei manchen auf allertiefster Zellebene, in den Zellorganellen!

    Autorin dieser Zusammenstellung für Laien:
    Dagmar Schmidt-Neuhaus
    Freie Publizistin

    Autophagie / Autophagozytose

    Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965

    Mitochondrium @ Mopic/fotolia.com #22891965


    Autophagie (man sagt auch Autophagozytose siehe Wikipedia) ist ein sehr wichtiger Prozess im menschlichen Körper, um leistungsfähig und gesund zu sein: gemeint ist das Recycling IN den Zellen, Bestandteile werden entfernt, erneuert, also eine Reinigung. Bei diesen Wartungsarbeiten in den Zellen der Zellreinigung und -regeneration werden auch Krankheitserreger wie Viren und Bakterien sowie Fremdeiweisse beseitigt.
    Auf katabole (abbauende) folgende anabole (aufbauende) Prozesse. Das Gleichgewicht beider Prozesse nennt man Homöostase.

    Ein erhöhter Insulinspiegel z.B. durch einfache Kohlehydrate wie Brot, Nudeln u.ä.m., hemmt die Autophagie und somit die intrazellulären Prozesse.

    Forscher haben herausgefunden, dass Polyphenole, also sekundäre Pflanzenstoffe, z.B. aus dem Kaffee (ohne Milch!) eine starke Autophagie anstösst (aber: die Dosis macht das Gift).

    Unsere ca. 30 Billionen Körperzellen bilden sich ständig neu, die durchschnittliche Lebensdauer von Mitochondrien (Zellorganellen: also die Kraftwerke der Zellen) beträgt nur ca. 10-20 Tage!

    Periodisches oder Intermittierendes Fasten (IF)/Kurzeitfasten kann die Autophagie begünstigen, bitte lassen Sie sich fachärztlich beraten.

    Literaturempfehlungen:

    Neben Ich: Wieviele sind wir wirklich?
    Taschenbuch – 6. September 2012
    Mehr als 400 Seiten über den menschlichen Körper
    von Hans Georg Wagner (Autor)
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    Funktionelle Histologie – Kurzgefaßtes Lehrbuch der Zytologie, Histologie und mikroskopischen Anatomie
    4. Aufl. Broschiert – 2000
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    Neuauflage im Sommer 2016 erst erhältlich:
    Funktionelle Histologie: Kurzgefaßtes Lehrbuch der Zytologie, Histologie und mikroskopischen Anatomie des Menschen nach funktionellen Gesichtspunkten Broschiert
    Verlag: Schattauer Gmbh; Auflage: 5. Auflage. (Juni 2016)

    Hinweis zu den Amazon Buchempfehlungen:
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    Laborwerte verstehen

    PatientInnen mit Stoffwechselstörungen erhalten vielfältige Angebote von Ärzten, sei es als Kassenleistungen oder sog. IGeL-Selbstzahler-Leistungen, Ihr

    • Blut,
    • Urin,
    • die Atemluft und den
    • Stuhl

    untersuchen zu lassen. Einen ersten Einblick für Laien in die Laborwerte und die Normwerte geben diese Ratgeber, lassen Sie sich bitte fachärztlich beraten und betreuen.

    * IGeL: Individuelle Gesundheitsleistungen (= Selbstzahlerleistungen) siehe den IGeL-Monitor

     

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    Literaturempfehlungen zu Laborwerten (Einzeltitel):

    Laborwerte verstehen. Kompakt-Ratgeber: Blut-, Urin- und Stuhlanalysen – Normalwerte im Überblick – Fachbegriffe und wichtige Abkürzungen
    Autorin: Maria Lohmann
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    Meine Laborwerte [Broschiert] 2. Auflage
    Dr. Claudia-Viktoria Schwörer (Autor)
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    Laborwerte (Große GU Kompasse) [Taschenbuch]
    Nicole Schaenzler (Autor), Wilfried P. Bieger Dr. med. (Autor)
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    Paleo-Diät (Steinzeiternährung) bei erworbenen Mitochondriopathien?

    U.E. müssten weitere umfangreiche wiederholte wissenschaftliche klinische Langzeitstudien mit einer großen Patientenzahl zur Ernährung bei erworbenen Mitochondriopathien durchgeführt werden.

    Es gibt allein ca. mehr als 60.000 (!) Bücher, Ratgeber u.ä. zu Ernährungsempfehlungen zu kaufen, daraus kann man schließen, dass es schwierig ist, die ideale Ernährung für einen “Mitochonder” zu finden, jeder Mensch ist einzigartig und jeder Körper reagiert anders auf Lebensmittel! Man spricht von verschiedenen Stoffwechsel-Typen, was dem einen gut tut, schadet dem anderen.

    Bitte fragen Sie Ihren Facharzt, ob die Paleo-Diät bei erworbenen Mitochondriopathien für Sie geeignet ist?
    Bei Vorliegen von Nitrostress ist eine kohlenhydratarme Ernährung angezeigt.

    Warum kohlehydratarme Ernährung bei Mitochondrienschädigung? Weil aus Kohlehydraten in der Nahrung Laktat entsteht, und dies die Bildung des Adenosintriphosphats (ATP) stört! Eine mitochondriale Erkrankung ist zu erkennen über einen niedrigen ATP-Wert bei einer Blutuntersuchung IN den Zellen, nicht nur im kreisenden Blut.

    Literaturempfehlungen (Einzeltitel):

    “Die Paleo-Revolution: Gesund durch Ernährung im Einklang mit unserem genetischen Erbe”
    Autorin: Heidrun Schaller
    320 Seiten;
    Erscheinungsdatum: 27. März 2015
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    Das große Buch der Paläo-Ernährung
    Autorin: Diane Sanfilippo
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    “Wie der Weizen uns vergiftet: Der Ratgeber für Glutensensitive”
    Autor: Julien Venesson
    Riva: 2014
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    “Warum macht die Nudel dumm? Leichter, klüger, besser drauf: No Carbs und das Geheimnis wacher Intelligenz”
    Autor: Ulrich Strunz
    Heyne: 2015
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    “Gesundheitsgeheimnisse aus der Steinzeit: Das revolutionäre Primal Health-Konzept”
    Autor: Mark Sisson
    416 Seiten
    Goldmann: 2015
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    Kochbücher von Felix Olschewski: Ernährung im Rahmen der naturverbundenen Steinzeiternährung („Paläo-Diät“)
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    Was ist Paleo-/Paläo- oder auch Steinzeitdiät, besser: Alt-Steinzeitdiät? Steinzeiternährung ist eine Art der Ernährung, die sich an der vermuteten Ernährung der Altsteinzeit orientiert, so Wikipedia.

    Bestandteile (bitte beachten Sie dabei Ihre persönlichen Allergene!):

    • Viel Gemüse, Pilze
    • biologisch hochwertige Tierprodukte wie Fleisch z.B. Rindfleisch aus Weidehaltung und vom Wild, Fisch und Meeresfrüchte, Schalentiere;
      kritisch werden allerdings folgende Nahrungsmittel gesehen: Muscheln, Hummer, Austern
      sowie Schweinefleisch, da ein Schwein ein Aas- und Allesfresser ist!
    • Eier (allerdings: Eiklar ist ein Allergen!)
    • Kräuter
    • Obst (am besten Beeren wie Erdbeeren oder Heidelbeeren und nicht zuviel Obst wegen des Zuckeranteils = Fructose), auch getrocknete Datteln oder Feigen
    • Fett (Kokos- und Olivenöl, Schweineschmalz und Butter, Ghee = ausgelassene Butter)
    • Nüsse, Esskastanien und Honig
    • (warmes) Wasser (Menge je nach Körpergröße und Gewicht) mind. 2 Liter für Erwachsene und/oder Kräutertee
    • optional: Proteinquellen wie Insekten, Würmer und Larven, ist aber Geschmackssache ;-)


    Verzicht auf einige wenige Lebensmittelgruppen
    (vor allem Zucker, Getreide und Hülsenfrüchte):

    • keine Milch und keine Milchprodukte (enthalten Laktose, Lektine und tierische Hormone)
    • keine Fertiggerichte, kein Fastfood und keine Tütensuppen, die künstliche Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Glutamat, Konservierungsstoffe, Aromen und Stabilisatoren, versteckten Zucker u.a.m. enthalten,
      keine Oliven (da unverarbeitet ungeniessbar)
    • kein Getreide und keine Getreideprodukte wie Brot, Brötchen, Croissaints, Baguette o.ä. (kein Weizen, keinen Reis, keinen Mais wegen hohem Stärkeanteil und Anti-Nährstoffen wie Lektine, Phytinsäure und Gluten)
    • keine Hülsenfrüchte wie Bohnen
    • kein Zucker (auch kein Icetea’s, keine Fruchtsäfte, keine Softdrinks, keinen gesüssten Kaffee oder Tee): Zucker ist ein Kohlenhydrat, das den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lässt! Besser: den natürlichen Süßstoff Stevia einnehmen
    • keine Pflanzenfette wie Margarine, kein Sonnenblumen-, Raps- oder Distelöl
    • möglichst wenig Alkohol trinken

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    ggfs. kann auch eine gluten-, fructose- und histaminarme Ernährung einzuhalten sein.

     

    Auch Dr. sc. med. Kuklinski empfiehlt in seinem Patientenratgeber zur Mitochondrienmedizin die Steinzeitdiät bei mitochondrialen Erkrankungen (Kohlehydratreduktion!):
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    Bitte beachten Sie auch unseren Beitrag zu Allergenen in Lebensmitteln!

    Literaturempfehlungen zur Paleo-Diät:
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    Englischsprachige Literaturempfehlungen zur Paleo-Diät:
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    Literaturempfehlungen zur Paleo-Diät (Einzeltitel):
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    Haftungsausschluß zu den Buchempfehlungen:
    Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.

    Patientenratgeber/Fachbuch: Chronisch gesund – Prinzipien einer Gesundheitspraxis von HP Meyer

    Die Prävention und Therapie der heutigen Zivilisationskrankheiten nach dem Originalkonzept der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer

    Ein praktischer Patientenratgeber, der alle Behandlungsmodule der Mitochondrientherapie erklärt:

    Chronisch gesund (Prinzipien einer Gesundheitspraxis)
    Autor: HP Ralf Meyer
    Umfang: 424 Seiten
    Anzeige:

    Zur Cellsymbiosis-Therapie®, einem Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, gibt es schon mehr als 2 Millionen Studien, weitere umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen bei erworbenen Mitochondriopathien wären wünschenswert. Die Cellsymbiosis-Therapie® nach Dr. med. Kremer gehört zur Komplementärmedizin und wird nicht durch die Schulmedizin anerkannt. Bitte lassen Sie sich fachärztlich beraten, keine Selbstmedikation!

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    Allergene in den Lebensmitteln

    Jeder Mensch ist einzigartig und jeder Körper reagiert anders auf Lebensmittel!

    Fragen Sie bitte einen Ernährungsexperten oder Facharzt, dort erhalten Sie Tips für eine ausgewogene, abwechslungsreiche und gesunde Ernährung und Lebensweise.

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    Die Zufuhr allergener Nahrungsmittel ist auf jeden Fall kritisch zu sehen. Wenn PatientInnnen mit sekundären mitochondrialen Erkrankungen nicht noch dicker werden wollen, wäre es u.E. zu empfehlen, die individuellen Allergene zu identifizieren (über einen Facharzt mit einem Nahrungsmittelunverträglichkeitstest (Stichwort: Entzündungsstoffwechsel): ggfs. IGel-Leistung, also womöglich privat zu bezahlen), die Konsequenz nach Ihrem individuellen Befund ist dann das systematische Vermeiden der jeweiligen allergenen Nahrungsmittel möglichst täglich, zumindest für einen bestimmten Zeitraum (bis man nicht mehr allergisch darauf reagiert)!

    Es bedarf weiterer umfangreicher wissenschaftlicher Studien zur Aussagekraft von Lebensmittelallergietests, die dieses Portal öffentlich anregen möchte.


    Vermeiden Sie aber vor allem ALLERGENE Nahrungsmittel! Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten, einem Spezialisten für Mitochondriopathien für eine allergenfreie Rotations- und Reduktionsdiät und weitere Ernährungsvorgaben bei Stoffwechselstörungen.

    Übersicht Nahrungsmittelallergene von A-Z, also Lebensmittel, die allergische Reaktionen hervorrufen können:

    14 gesetzlich vorgeschriebene Allergendeklarationen (zu den Hauptallergenen)
    (EU-Richtlinien 2003/89/EG und 2006/142/EG) siehe auch Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV)

    Eier und Eierzeugnisse (Eiklar (Eiweiß) ist der häufigste Allergieauslöser –> Hühnereiallergie)

    Erdnüsse und Erdnusserzeugnisse (die Hülsenfrucht Erdnuss enthält die Erdnussallergene Ara h1 und Ara h2, die enthaltenen Allergene sind sowohl in rohem als auch gekochtem Zustand hochallergen –> Nuss-, Erdnuss- und Samenallergie)

    Fisch und Fischerzeugnisse (enthalten Parvalbumin, bei Seefisch sind die enthaltenen Allergene sowohl in rohem als auch gekochtem Zustand hochallergen –> Fisch- und Schalentierallergie)

    Krebstiere und Krebstiererzeugnisse (Eiweiss Tropomyosin bei Meeresfrüchen –> Fisch- und Schalentierallergie)

    Lupine und Lupinenerzeugnisse (Wolfsbohne oder Feigbohne)

    Milch und Milcherzeugnisse (einschließlich Laktose) (Kasein/Casein, Laktose/Lactose oder Caseinat, Molkenproteine wie Alpha-Lactalbumin, Beta-Lactoglobulin, Serumalbumin und Immunglobuline –> Milchallergie oder Kuhmilchallergie = Milcheiweißallergie; Milchzuckerintoleranz = Laktoseintoleranz)

    Mollusken und Molluskenerzeugnisse (Weichtiere: Schnecken, Muscheln u.a.m.)

    Schalenfrüchte (Mandeln, Nüsse, Cashewnuss, Haselnuss, Macadamianuss, Paranuss, Pecanuss, Queenslandnuss, Walnuss, Pistazien) (–> Nuss-, Erdnuss- und Samenallergie)

    Schwefeldioxid und Sulfite (ab 10 mg pro Kilogramm oder Liter)

    Sellerie und Sellerieerzeugnisse (–> Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürz-Syndrom)

    Senf und Senferzeugnisse (–> Nuss-, Erdnuss- und Samenallergie)

    Sesamsamen und Sesamsamenerzeugnisse (–> Nuss-, Erdnuss- und Samenallergie)

    Soja und Sojaerzeugnisse (das Allergen Glycinine ist dem Kasein aus Kuhmilch sehr ähnlich und daher ist Soja meist kein Ersatz für Kuhmilch)

    Glutenhaltiges Getreide:
    Gluten ist das Klebereiweiß in Weizen, Roggen, Gerste, Grünkern (spezielle Zubereitungsform des Dinkels), Hafer, Dinkel (Spelz, Schwabenkorn), Kamut (Urweizen) oder Hybridstämme, Einkorn, Urkorn, Emmer (Zweikorn, Amelkorn), Triticale davon sowie daraus hergestellte Erzeugnisse (Allergen Gluten –> Getreideallergie)

    Glutenfreie Getreidesorten sind hingegen:
    Hirse (Süßgras), Mais (Süßgras), Reis (Süßgras), Teff (Süßgras, Zwerghirse, äthiopisches Getreide) und die Pseudogetreide Buchweizen (Knöterichgewächs), Quinoa (Fuchsschwanzgewächs), Leinsamen und Amarant (hirseähnliches Fuchsschwanzgewächs),

    Glutenfreie stärkehaltige Pflanzen: Guakernmehl (aus den Samen der Guarbohne), Johannisbrotkernmehl (Backhilfsmittel), Kartoffel (Nachtschattengewächs) , Kastanien (Buchengewächs), Maniokwurzel, Soja (glutenfreie Hülsenfrucht, aber Vorsicht Gentechnik!), Tapioka sowie Hanfmehl

    u.a.m.
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    Man unterscheidet Sofortallergien und verzögerte Allergien (Reaktion bis zu 72 Stunden später). Leiden Sie unter Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten? Dies lässt sich über Ihren Facharzt mit differenzierten Laboruntersuchungen prüfen!

    Literaturempfehlungen zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Einzeltitel):
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    Alle Rechte der Texte liegen beim Autor bzw. bei den Autoren. Die Betreiberin dieses Informationsportals für Laien übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Heilverfahren und Therapien ergeben.